Visum Antrag Formulare online PDF

China Visum Beantragung

 

Visa können entweder postalisch über einen Visumdienst oder persönlich beim Konsularprovider CVASC (Chinese Visa Application Service Center) in Berlin, Frankfurt, Hamburg oder München beantragt werden. Eine postalische Beantragung beim CVASC ist ebenfalls möglich, aber wenig vorteilhaft.


 

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Persönlich beim Visacenter

 

Visum persönlich oder postalisch beantragen?

 

Die persönliche Beantragung beim Chinese Visa Application Service Center (CVASC) in Berlin, Frankfurt, Hamburg oder München ist sicher die einfachste Lösung, wenn Sie in der Nähe eines CVASC-Standorts wohnen (Konsularbezirksbindung beachten).

 

Von einer postalischen Antragstellung beim CVASC raten wir jedoch wegen der langen Bearbeitungszeit (mindestens zwei Wochen) und wegen der hohen Kosten des CVASC-Versandservice ab. Bei einer Beantragung per Post empfehlen wir daher die Beauftragung eines Visadiensts, da dieser oft nicht nur schneller und günstiger ist, sondern üblicherweise auch telefonisch berät, sowie eine Vorprüfung der eingereichten Unterlagen und einen Check des erteilten Visums für Sie durchführt.

 

Eine Bewertung der wichtigsten deutschen Visaservices finden Sie im aktuellen Visumservice-Testvergleich.

 

Bei einer postalischen Beantragung über einen Visumdienst empfehlen wir natürlich den Gewinner des aktuellen Visumservice-Tests. Selbstverständlich können Sie aber auch jede andere Visumagentur beauftragen.

 

Alle Unterlagen rechtzeitig (d.h. wenn möglich bis spätestens drei Wochen vor der geplanten Abreise) an den Visumservice senden. Alles Weitere erledigt dann die Visumagentur für Sie.  

Visa on Arrival (VoA) nur in Ausnahmefällen

 

In bestimmten Notsituationen ist es möglich, ein Visum bei der Einreise in China zu erhalten. In diesem Fall ist immer eine schrifliche Einladung von einer akkreditierten chinesischen Organisation, welche den Notfall erklärt, erforderlich oder es handelt sich um einen echten persönlichen Notfall (z.B. akute gesundheitliche Probleme). Meist werden solche visa on arrival (VoA) Geschäftsleuten zugestanden, sofern die geschäftlichen Zwecke aus chinesischer Sicht als derart wichtig erachtet werden, dass eine sofortige Einreise nötig ist.

Darüberhinaus gibt es auch VoA für Kurzaufenthalte für bestimmte Nationalitäten, die nur eine bestimmte Wirtschaftszone wie Shenzhen, Zhuhai, Xiamen oder Shantou besuchen wollen. Für die meisten Reisenden sind diese VoA jedoch nicht praktikabel.

 

Wir möchten an dieser Stelle nicht alle Regularien rund um das chinesische Visum on Arrival darlegen. Zusammenfassend sei jedoch auf Folgendes hingewiesen:

 

- VoA i.a. nur bei geschäftlichen oder privaten Notsituationen
- VoA nur bei bestimmten Einreisepunkten
- VoA nur mit bestimmten, genau definierten Dokumenten
- VoA nicht für alle Nationen

 

Achtung Mißbrauch:
Es gibt Visumdienste, die ihren Kunden mittels des VoA ein kurzfristiges (meist Geschäfts-)Visum für eine Einreise in Shanghai auf mißbräuchlichem Wege zu scheinbar günstigen Preisen innerhalb kürzester Zeit (z.B. über das Wochenende) besorgen. Hierbei arbeitet die jeweilige Visumagentur mit einer chin. Firma zusammen. Die chin. Firma bestätigt schriftlich einen vorliegenden Notfall, jedoch ohne den jeweiligen Kunden überhaupt zu kennen. Dem beantragenden Kunden bleibt dieser Vorgang natürlich verborgen. Er erhält von der Visumagentur lediglich die für die Beantragung des VoA notwendigen Dokumente. Bei evtl. Kontrollen durch chinesische Behörden ist der Kunde jedoch regelmäßig der Geschädigte (Strafe durch chin. Behörden). Daher raten wir dringend von dieser Art der scheinbar regulären Visumbeantragung ab.

 

Information aktualisiert am 10.03.2017